Korrekturen im Comatic und TWM
Letzte Mutation 19.03.2026
Einleitung und Kapitelinhalt
Folgend finden Sie Beschreibungen und Links zu Detailbeschreibungen zu folgenden Korrekturen im Comatic- und TWM.
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Akontovorträge Rückfordern / Ausbuchen
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Rückforderung von Akontozahlungen mittels Debitorenrechnung
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Quellensteuer-Korrekturen und Nachträge
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BVG Korrekturen und Nachträge
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Korrekturen welche nur durch B&F erledigt werden kann
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Verbuchungsstatus der Rapporte mittels SQL-Abfrage mutieren
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Verbuchungsstatus von Akontozahlungen mittels SQL-Abfrage mutieren
1. Lohnkorrekturen
Im Kapitel 'Lohnkorrekturen' und dessen Unterkapitel finden Sie die Detailbeschreibungen zu Lohnkorrekturen.
2. Akontovorträge Rückfordern / Ausbuchen
Falls aufgrund fehlendem Lohnguthaben eine Akontovortrag gebucht wurde und dieser Betrag mittels Rechnung zurück gefordert wird, müssen folgende Aktionen getätigt werden:
2.1 Rückforderung von Akontovortrag mittels Debitorenrechnung
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Bestehender Akontovortrag in der 'Rapporterfassung', Register [Akonto] Akonto löschen.
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Dem Mitarbeiter die Akontoschuld unter 'Verkauf', 'Rechnung' wie folgt in Rechnung stellen:
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Rg.-Datum:
Bezeichnung:
Konto:
MWSt.:
Betrag:
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Gemäss Akontovortrag
Rückforderung der zu viel bezogenen Akontozahlung'
2010
0 Keine MWSt
Gemäss Akontovortrag
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Damit der Saldo im Kto. 2010 korrekt ist und bleibt, dürfen Rechnungen welche nicht bezahlt werden, nicht gelöscht, bzw. müssen als Debitorenverlust ausgebucht werden. Weiter Infos zum Thema 'Rechnungen an ArbN für Akontovorträge als Debitorenverlust ausbuchen', finden Sie im im Kapitel 'Akontozahlungen Kontoabstimmung und Ausbuchungen' .
| | Hinweise zum Löschen von Akontovorträge
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Durch das Löschen des Akontovortrag werden keine FiBu-Buchungen erstellt.
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Der Akontovortrag wird im Leistungskalender gelöscht.
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2.2 Akontovortrag ausbuchen
Wenn zu viel ausbezahlte Akontozahlungen nicht zurück gefordert werden können (z. Bsp. da die Person nicht mehr auffindbar ist), und der ArbN kein Guthaben für Ferien und/oder 13.-Monatslohn hat, muss der Akontovortrag mittels folgende FiBu-Buchung im Rapport 'Grundbuch- und Abschlussbuchungen' ausgebucht werden:
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Datum
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Text
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Soll-Kto.
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Haben-Kto.
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Gem. Akonto VT
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Abschreibung der Akontozahlung für Name Vorname
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4090
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2010
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Zudem muss in der Rapporterfassung, Register [Akonto] der Akontovortrag gelöscht werden.
| | Hinweise zum ausbuchen von Akontovorträge
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Durch das löschen des Akontovortrag werden keine FiBu-Buchungen erstellt.
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Der Akontovortrag wird im Leistungskalender gelöscht.
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Das Ausbuchen von normalen Akontozahlungen (DTA, DTA-SB oder Bar) muss jeweils problemspezifisch mit dem B&F Personal analysiert und getätigt werden.
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Akontovorträge per Abschluss ermitteln und ausbuchen
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Rechnungen an ArbN für Akontovorträge als Debitorenverlust ausbuchen
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DTA und DTA-SB Akontos ausbuchen
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3. Quellensteuer-Korrekturen und Nachträge
QS-Korrekturen müssen unbedingt gemäss den Konventionen gemäss Kapitel 'Quellensteuer-Korrekturen' vorgenommen werden, damit die QS-Abrechnung vom QS-Amt akzeptiert wird.
4. BVG Korrekturen und Nachträge
BVG Korrekturen und Nachträge müssen wie folgt unter der Lohnart '601 BVG-Korrektur' erfasst:
Erfassen Sie in der Rapporterfassung (im unteren Datumsbereich) die Lohnart '601 BVG-Korrektur', in der Spalte 'Lohn' den Betrag und wählen Sie in der Spalte 'Text', 'Lohn' aus inkl. in der Spalte 'Info' folgenden Text:
Bei Korrekturen, 'Korrektur betreffend?'
Bei Nachträgen, 'Nachtrag für Monat/e?'
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Der erfasste Text wird beim Aufbereiten der BVG Korrekturdaten und Excel-Datei in die Spalte 'Bemerkungen' übernommen und informiert die Pensionskasse über den Grund der Korrektur, bzw. Nachtrag.
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5. Korrekturen welche nur durch B&F erledigt kann
5.1 Verbuchungsstatus der Rapporte mittels SQL-Abfrage mutieren
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Ermitteln der Rapporte, welche mutiert werden müssen (Personal-ID und KW).
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Abfrage 'Rapportzeilen' ausführen.
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Betreffende Rapporte durch Eingabe von (Personal-ID, Jahr und Woche) selektionieren.
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In entsprechenden Zeilen, in Spalte 'jStatus' den Status gemäss folgender Tabelle mutieren, bzw. zurücksetzen.
- Wenn der 'jStatus' auf '1' gesetzt wird, muss zudem in der Spalte 'jLohnZahlung_ID' und 'jFaktura_ID' die ID auf '0' mutieren werden.
- Wenn der 'jStatus' auf '3' gesetzt wird, muss zudem in der Spalte 'jLohnZahlung_ID' die ID auf '0' mutieren werden.
- Wenn der 'jStatus' auf '4' gesetzt wird, muss zudem in der Spalte 'jFaktura_ID' die ID auf '0' mutieren werden.
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jRapportZeilenID der entsprechenden Zeile notieren.
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Abfrage 'RapportzeilenDetails' ausführen.
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In Spalte 'jRapportZeilenID', die gemäss Punkt 6 notierte ID als Selektion erfassen.
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In entsprechenden Zeilen, in Spalte 'jStatus' den Status gemäss folgender Tabelle mutieren, bzw. zurücksetzen.
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Wenn der 'jStatus' auf '1' gesetzt wird, muss zudem in der Spalte 'jLohnZahlung_ID' und 'jFaktura_ID' die ID auf '0' mutieren werden.
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Wenn der 'jStatus' auf '3' gesetzt wird, muss zudem in der Spalte 'jLohnZahlung_ID' die ID auf '0' mutieren werden.
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Wenn der 'jStatus' auf '4' gesetzt wird, muss zudem in der Spalte 'jFaktura_ID' die ID auf '0' mutieren werden.
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Verbuchungsstatus der Rapporte
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0
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Unbekannt
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1
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Erfasst
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2
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Diverses
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3
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Fakturiert
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4
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Lohnabrechnung
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9
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Abgerechnet
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5.2 Verbuchungsstatus von Akontozahlungen mittels SQL-Abfrage mutieren
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Personalstamm öffnen und Adress-ID ermitteln, bzw. in den Zwischenspeicher kopieren.
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Abfrage 'C7 Akontos pro ArbN' markieren und Adress_ID der entsprechenden Person mutieren.
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In Spalten gewünschte Mutation vornehmen. (siehe dazu folgende Tabelle).
Status der Akontozahlungen:
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Spalte
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Status
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jAKontoStatus
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0= offen; 1= verbucht
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jAKontoZlg
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0= DTA; 3= Bar; 9= DTA-SB
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jZahlungsAuftragsNr
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0= Zahlungsauftrag offen; ungleich 0= Zahlungsauftrags-Nr (nur bei DTA & DTA-SB)
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jBuchungsID
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-2= offen; ungleich -2= Akonto wurde in Lohn verbucht, bzw. BuchungsID der Lohnabrechnung!
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jVorBuchungsID
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0= offen; ungleich 0= Zahlungsauftrag bei DTA-SB ausgeführt!
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