Minus- / Überzeit, Ferienanspruch und 13.-Mt. berechnen
Letzte Mutation 25.02.2026
Einleitung
Gemäss folgender Beschreibung werden für interne und verleihte ArbN mit Monatslohn, die Minus-, bzw. Überstunden, der Ferienanspruch sowie der 13.-Monatslohn berechnet, welche vorab im 'Jahreskalender' ermittelt werden.
1. Berechnung des Stundenlohn für Personal mit Monatslohn
Wenn eine Person im Monatslohn angestellt ist und bei Austritt ein positiver Gleitzeitsaldo (z.B. wegen Überstunden oder nicht bezogenen Ferien besteht), hat die Person in der Regel Anspruch auf Auszahlung des Gleitzeitsaldo und einen Zuschlag von 25%.
Dazu muss auf Basis des Monats- inkl. 13.-Monatslohn der Stundenlohn berechnet werden und dieser mal Anzahl Stunden gemäss Gleitzeitsaldo multipliziert werden.
Die Berechnung erfolgt dazu gemäss folgendem Beispiel
Voraussetzungen, Monatslohn von CHF 5'000.--, 13.-Monatslohn CHF 5'000.--, Arbeitszeit 40.00 Stunden pro Woche
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Berechnung,
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Jahreslohn: CHF 5'000.-- * 13 = CHF 65'000.--
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= Stundenlohn CHF 31.25
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Stunden: 40 * 52 = 2'080
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2. Internes Personal mit Monatslohn
Voraussetzungen für die korrekte Ermittlung und Berechnung
3. Monatslohn mit Stundentarif (ArbN mit Monatslohn, welche zu einem Std.-Tarif verleiht werden)
Voraussetzungen für die korrekte Ermittlung und Berechnung
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Im Einsatz das Bis-Datum des Einsatzende erfasst wurde
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Die Soll-Stunden im Einsatz, bzw. Einsatzplan korrekt erfasst wurden
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Alle Lohnarten, (Arbeitsstunden, Arbeitsunfähigkeiten, Feiertage, Ferien etc.) korrekt erfasst wurden, siehe dazu Kapitel 'Lohnarten Erläuterungen'
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Berechnung des Gleitzeitsaldo, Ferien- und 13.-Mt.-Guthaben
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In der Excel-Datei 'Personalaustritt', (Gleitzeitsaldo, Ferien- und 13.-Mt.-Guthaben) erfassen / berechnen
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Ferienguthaben beim Anstellungsende müssen in der Rapporterfassung mittels Lohnart
'148 Ferien Auszahlung (Mt.-Lohn)' erfasst werden, damit in die Lohnabrechnung die Anzahl der erfassten Stunden * GL1 gebucht, und im Jahreskalender, Spalte 'Ferien' die Stunden berücksichtigt werden.
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Auszahlung von Gleitzeitsaldo wird mittels Lohnart '119 Kompensation Über-/Minusstunden' erfasst. Zusätzlich hat der ArbN auf Überstunden in der Regel einen Anspruch auf 25% Zuschlag, welcher mittels Lohnart '114 Überstundenzuschlag 25%' erfasst wird.
| | Hinweise zu den Lohnarten 119 und 114
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Bei der Lohnart 119 wird der Grundlohn1 + 13.-Monatslohn * Anzahl Stunden berechnet.
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Bei der Lohnart 114 werden 25% vom Grundlohn1 + 13.-Monatslohn * Anzahl Stunden berechnet.
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| | Hinweise zu Ferienguthaben und Ferienmanko
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Wenn das Ferienguthaben saldiert ist, wird bei der Rapporterfassung eine entsprechende MsgBox generiert
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Ferienmanko können mit einem Minus vorab erfasst werden, dann wird das Lohnguthaben entsprechend gekürzt
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Monatslohn mit Monatstarif (ArbN mit Monatslohn, welche zu einer Mt.-Pauschale verleiht werden)
Voraussetzungen für die korrekte Ermittlung und Berechnung
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Im Einsatz das Bis-Datum des Einsatzende erfasst wurde
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Die Soll-Stunden im Einsatz, bzw. Einsatzplan korrekt erfasst wurden
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Alle Lohnarten, (Arbeitsstunden, Arbeitsunfähigkeiten, Feiertage, Ferien etc.) korrekt erfasst wurden, siehe dazu Kapitel 'Lohnarten Erläuterungen'
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Dass Sie vom Einsatzbetrieb den die Soll- und Ist-Stunden, bzw. Gleitzeitsaldo haben
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Wenn mit dem Einsatzbetrieb vereinbart wurde, dass die Ferien durch den Personaldienstleister verwaltet werden, müssen die Ferienguthaben und die Ferienbezüge im Register [Zeitkonto] korrekt erfasst werden.
Wenn die Ferien durch den Einsatzbetrieb verwaltet werden, muss Ihnen die Einsatzfirma die Ferienbezüge mitteilen, damit Sie diese in der folgend erwähnten Excel-Datei 'Personalaustritt' erfassen können.
Berechnung des Gleitzeitsaldo, Ferien- und 13.-Mt.-Guthaben
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Mittels den Ist-Stunden und Ferienbezüge gemäss Einsatzbetrieb den Ferien- und Gleitzeitsaldo ermitteln
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In der Excel-Datei 'Personalaustritt', (Gleitzeitsaldo, Ferien- und 13.-Mt.-Guthaben) erfassen / berechnen
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